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„Ja!- Bitte ein Erdbeereis.“

Eine Erzählung als Schulaufgabe...
von Verena Vitovec 3A NMS Hermannstraße Klosterneuburg

   Nimm
        Dir
            ein
                Beispiel...

L ena ging zur Kassa und wollte sich einen Löffel holen. „Entschuldigung!“
Lena versuchte, durch das Gedränge zur Kassa zu gelangen. Die Menschen
waren alle sehr unhöflich zu Lena. Nach einiger Zeit hatte sie es bis zur
Kassa geschafft.

„Könnte ich bitte einen Löffel bekommen?“ – fragte Lena entnervt.
Die Kassiererin, die voll im Stress war, drückte ihr den Löffel in die Hand.
Noch einmal drängte sie sich durch die Menschen. Jetzt konnte sie endlich ihr Eis essen. Natürlich musste es das gute Erdbeereis sein.
„Das habe ich am Liebsten!“
Davon wollte sie jeden Löffel voll genießen. Hin und wieder ging der freundliche Kellner von vorhin vorbei. Dabei warf er Lena einen netten Blick zu…
Soll ich ihn ansprechen? Vielleicht findet er mich peinlich – ging es Lena durch den Kopf. Lena achtete gar nicht mehr auf ihr Eis. Sie war viel zu sehr mit `schwärmen´ beschäftigt.
Plötzlich kam der Kellner näher an sie heran und setzte sich zu ihr.
„Was will er? Will er vielleicht mit mir reden?“ Er sagte nichts.
Sie saßen sich, ohne Worte gegenüber. Dabei blickten sie sich aber in
die Augen. Dann senkte Lena den Kopf. Sie wusste nicht was sie machen sollte.
Sollte sie etwas sagen? Oder warten bis er etwas sagte?
Es war zum Verrückt werden. „Er sitzt nur da und sieht mich schräg an. Hat er keine Arbeit? Wieso redet er nicht? Habe ich etwas getan?“ Lenas Eis war
schon halb geschmolzen.
Sie wollte es nicht mehr essen. Deshalb schob Lena es in die Mitte des Tisches
und sah den Kellner auffordernd an. Dann dachte sie: Sollte er mein zurückgelassenes Eis nicht wegbringen? Er ist doch der Kellner!
Wieder eine Zeit später blickten sie sich an. Erst jetzt sah Lena zum Nebentisch Dort saß noch kein Kunde, aber am leeren Tisch sah Lena ihr geschmolzenes Erdbeereis.
Darauf folgten die peinlichsten Minuten ihres Lebens. Der Kellner erzählte ihr,
dass das Eis für einen anderen Kunden war. Darauf verschwand Lena,
so schnell es nur ging. Von diesem Tag an, sah sie der Kellner immer geringschätzig an. Das empfinde ich schon als sehr peinlich…

 

Beurteilung der Lehrerin:
Du bist eine sehr gute Geschichtenschreiberin! Weiter so!
Vertiefende Bildung:
Note Gut

Verena Vitovec, 3a – NMS Hermannstraße Klosterneuburg

 
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