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       Politik   03                         Discl. |  Impr.
Die historische Vielfalt "Kloburger" Verkehrsprobleme- 
haben sich überraschend aus der Tiefe eröffnet     21.5.2009
o Die B14 Unterfürung    
o Historische Werte zerstört
o Das geheimnisvolle Zentrum
o Eine neue Erkenntnis
o Untersuchung unterirdischer Gänge
o Diente Gang der Entwässerung?
o Die "Never ending Story" NÖN
o Geheimnis ist gelüftet!? NÖN
o Erkenntnis Zusammenfassung
o Reaktionen der Leser

o
NEU: 450-jährige Karte entdeckt

o Das Furten

Der geheime Verbindungs-Tunnel (re. Bild) wurde beim Bau der Umfahrung teilweise zerstört und durch Quellwasser- Einbrüche unpassierbar gemacht. Kann diese Wasser- Panne der jüngsten Bautätigkeit nicht gewissenhaft abgepumpt werden, droht sogar angeblich ein unliebsamer Wassereinbruch in den Kellerräumen des Chorherrenstiftes!
 
Das li. Bild zeigt den Fluchtweg, unter Tag
, "nach getaner Arbeit der Umfahrungsstraße", mit "Steinteller" wieder verdeckt. An der rückwärts liegenden Schutzmauer, hinter der Bahntrasse und der ehem. B14, ist rechtsseitig, nach dem 3. Stütz-Stein der Mauer, aber links neben dem Strommasten, ein schwarz-braun gefärbtes, versperrtes Tor zu sehen. Da soll vor "zig"-Jahren ein Zu- und Abgang für Priester und verschiedene Bevorzugte vorhanden gewesen sein. Aber nicht für alle. "Geschichts-Erzählungen" ranken sich um diesen Aus- und Eingang. Zumindest ein solches "Geschichterl" dürfte auch der Wahrheit entsprechen, da der Herr noch am Leben ist, der ein gewisses Ereignis mit diesem "leidtragenden" Priester, der den Aus- und Eingang nicht benützen durfte, erlebt hatte. Da darüber keine Diskussionen entstehen sollen, ist darüber nicht weiter zu berichten.  

Nicht zuletzt wird aus folgendem Grund der Ausbau des von Irmler vorgeschlagenen  Pro-jekts einer ca. 300 Meter langen B14-Untertunnelung immer bedeutender.
Die Kultur- Zone "Stadtplatz" beinhaltet nämlich eine interes- sante geschichtliche Entwicklungsstruktur die es wert ist, in eine geologisch bedeutend
gewonnene Erkenntnis einbezogen zu werden
Bisher war so eine unerwiesene Meinung eher negativ beurteilt,
bzw. entschieden bestritten worden. Seit der anderslautenden Entdeckung durch die  Bautätigkeiten für die Umfahrung, erhielten die unterirdisch bestehenden Verbindungen zwischen
Chorherrenstift und dem Korneuburger Bisamberg, eine strategische Bedeutung.

 

Wie auch zur möglichen Verbindung unter Tag, zwischen dem Chorherrenstift und (nach dem Hörensagen) dem ehemaligen Frauenkloster am Stadtplatz, Haus Nr. 9. Verschiedene Überlegungen, bzw. Erkenntnisse können dahingehend angenommen werden, dass eine militärstrategische Großraum-Sicherung bis Korneuburg bestand.
Dabei ist es wichtig, diese jetzt entdeckte Untertunnelung in die interessanten Entwicklungsstrukturen der städtischen Historie einzubinden. Das ist bis dato noch nicht geschehen. Soweit es, zuletzt aus kriegsbedingten Bombardements, noch möglich ist, soll der bis heute streng gehütete Geheimgang, der eine zivile und militärstrategische Bedeutung hatte, erhalten bleiben. Und auch für Besichtigungen restauriert werden. Nach überlieferten Aussagen von informierten Personen, stand dieses Tunnel-System unter alleiniger Verwendungskontrolle des Chorherrenstiftes. Wer es benützen wollte, musste
Maut (Zoll - im Sinne eines Wegzolls) zahlen.
Dass der Verbindungsgang so lange schon bestehen konnte, wie der Bau der Stiftskirche alt ist, haben verschiedene Experten unabhängig bestätigt.
Bekanntlich hat Markgraf Leopold III. an dieser Stelle die heute noch ansehnliche Residenz im Jahre
1113 zu bauen begonnen. Zu der damals noch unruhigen Zeit, insbesondere im europäischen Raum, trafen die damaligen Bau-Strategen, Militäristen und Priester, umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. In Klosterneuburg insbesondere deshalb, weil seit dem Jahr 1042 die beiden "Neuburg" - Stadtteile den gemeinsamen Namen "Nivenburg" wählten.
Das wurde auch in Klosterneuburg rechtzeitig erkannt. Insbesondere deshalb, weil damals Klosterneuburg und Korneuburg, ab dem Jahr
1106, da Markgraf Leopold III die Babenberger Residenzstadt, als geopolitisches "Territorium Austria" zu einem unabhängigen Staatswesen machte. Tatsächlich dauerte es auch nicht lange, bis sich diese Zusammenarbeit lohnte. Dann nämlich, als die Türkenbelagerung begann. Die erste Türkenbelagerung fand 1529 unter Sultan Sulaiman statt. Während der Türkenbelagerung wurde bekanntlich die Untere Stadt mehrfach geplündert. Dass die Stadt 1683 zum zweiten Mal erfolgreich durchhalten konnte, verdankt sie, auch nach verlässlichen Geschichtserkenntnissen, dem Chorherrenstift, das sich während dieser Bedrängnisse, mit der Stadt solidarisierte. Es ist anzunehmen, dass sich auch diesmal das unterirdische Verbindungssystem vom Stift bis Korneuburg positiv auswirkte. Unter Geschichts-Experten wird es immer deutlicher, dass erhaltene Baustrukturen in Klosterneuburg und Korneuburg der Nachwelt, so gut es geht, sichtbar zu machen sind.

 

Die B14- Zentrums Unterführung-         
Stadtplatz - Niedermarkt, könnte nicht nur eine kulturelle Optik verkörpern. Sie wäre auch geeignet, im Grundstück-Areal eine Zentrums- Park und Freizone zu errichten, die in einem Untergeschoß historische Ausstellungsstrukturen aus alten Zeiten darstellen könnte.
Eine besondere Bereicherung für Lehre und Ausbildung von Kindern, Schülern und Jugend. Nicht zuletzt ist es unerlässlich, die Phantasie der Kinder, jederzeit anzuregen. Es sollte ihnen möglich sein frei u. ohne Einfluss, ihre Gedanken spielen zu lassen.
 Denn-
Kindergedanken sind neugierig
Kindergedanken sind ehrlich
Kindergedanken wollen Fantasie verdeutlichen
Kindergedanken wollen Erwachsene achten
Kindergedanken brauchen Wahrheit
Kindergedanken brauchen Sicherheit

 

So ist es den Kindern und der Jugend möglich, an die Erwachsenen zu glauben. So wird die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder gesteigert.

Was können Kinder noch aus diesen Erfahrungsbeispielen lernen. Wie können wir den Kindern die unter der Erde vergrabenen- für Fantasie und Nachwelt verlorenen Kulturgüter wieder erkennbar machen?
Antwort: Durch Eigeninitiative, Zusammenarbeit und dem bedingungslosen Glauben an die Jugend und unsere Kinder. Keinesfalls aber durch Zuschütten, vergraben und Mauern setzen. Ich werde die "Gemeinde-Verantwortlichen" und die Glaubensgemeinschaft darüber befragen. An dieser Stelle werden dann dessen Hinweise und Verantwortungen veröffentlicht.

 
Die Tiefgarage wäre auch geeignet, eine gänzlich neue Integrations-Nutzung vorzunehmen. Zum Beispiel in der Form, dass erstmals eine Zufahrt ins Parkzentrum "unter Tag" (direkt aus der Unterführung) erfolgt. In diesem Fall währe die Parkzonen- Zufahrt einmal aus der Unterführung, zum Anderen vom Stadtplatz aus möglich. Sehr spannend!
 

Das unterirdische `Kloburg´:
Unglaublich, aber wahr. Das (oben) gezeigte  "Grabungs-Foto" zwischen ÖBB und neuer B14 Umfahrung, das während der Bauarbeiten sichtbar wurde, beweist eine interessante und gleichzeitig historisch bedeutende Bausubstanz. Unsichtbar unter der Erde, wurde bald nach der Errichtung des Chorherrenstiftes, ein - zwar in der Größe sparsames- aber in der Bedeutung strategisch wichtiges Tunnel-System errichtet. Die heute noch existierende Verbindungs- Struktur wurde bis ins 20. Jahrhundert für verschiedene strategische Projekte genutzt.

 

So auch im 2. Weltkrieg,
wo entsprechende Insider, Politiker sowie Priester die Möglichkeit hatten, sich unter der
Donau hindurch in Korneuburg in Sicherheit zu bringen. Dieses "Klosterneuburger Weltwunder" das bis auf den vom Stift teilverwalteten Bisamberg reichte und als "Rettungsanker" diente, lässt sich heute noch nachvollziehen.

 

Historische Werte zerstört!           
Schade, dass man so wertvoll geschichtliche Vielfaltigkeiten nicht erhalten will. Denn von "können" ist nicht zu sprechen. Vielmehr lautet das Wort: "Muss". Und an wen soll man insbesondere denken? - Wenn man etwas bewahren und der Nachwelt zeigen will, muss man an einen Schwerpunkt ganz besonders denken. An die Kinder und unsere Jugend, denen die Erwachsenen bedingungslos verpflichtet sind. So haben auch die Politiker keine derartigen Ver- zichts- Strategien durchzuführen. Diese unleugbare Logik gibt zu erkennen, dass mit dem Zuschütten der bedeutenden Kulturgüter, ein großer Fehler begangen wurde.
Wir haben die Erhaltung zu bewahren. Sinnbild dessen währe gewesen, die geschichtliche Entwicklung bildlich vorzutragen. Dass dies nicht geschehen ist, wird als großer Mangel, bzw. unverzeihlicher Fehler empfunden. Verschütten und verstecken. Ob das der richtige Weg unserer historischen Glaubensvielfalt ist? (Bild 2) Das schaut so aus, wie in Zorn und Angst gleichzeitig - die historische Vielfalt für "ewige Zeiten" versteckt, vergraben und vergessen zu machen. Sehr traurig u. lieblos.
Ich empfinde es als Verpflichtung, erkennen zu lassen, wer den "Befehl" bzw. den Auftrag gegeben hat, die geologische Wahrheit zu verbergen.


Der Umfahrungs- Neubau verbirgt viele Geheimnisse- die im Verborgenen bleiben sollen.

Interessant
dazu auch die Frage, ob diese überraschende Entdeckung von einer Historiker-Kommission sowie vom Denkmalamt analysiert und dokumentiert wurde. Bzw. in der so bearbeiteten Form ihre Zustimmung gegeben hat.

Das geheimnisvolle Zentrum          
Das unterirdische `Kloburg´ hat kaum endende Geheimnisse. Das bei Bauarbeiten am Stadtplatz geöffnete Tunnelsystem bestätigt historische Vermutungen, wonach sich die Erkenntnisse bewahrheiten sollen, dass die unterirdisch begehbare Röhre, die heute nach einigen Metern zugemauert und daher unpassierbar ist, einst zwischen dem Stift der Herren und dem Frauenkloster- "Treffs im Finstern" nachgesagt werden. Für Bestrittene und anderslautende Aussagen fehlen glaubwürdige Erkenntnisse.


Das ehemalige Frauenkloster Klosterneuburgs, Stadtplatz 9, mit einem, wie aus "Insider"- Kreisen, bis heute nicht anderslautend erwiesen werden konnte, angeblich unterirdisch existierenden Zugang zum Chorherrenstift der Herren. Von all diesen strategischen Stellen "unter Tag" konnte man den unterirdischen Donau-Durchgang nach Korneuburg erreichen. (Bestätigung durch eine Augenzeugin - Name bekannt)
Für Forschungszwecke unerlässlich, wäre eine amtlich und geologisch bedingte Untersuchung der Kellerräume dieses Hauses.

Eine neue Erkenntnis        
eröffnet sich beim Betrachten dieses "Wosak" - Bildes des Kloburger-Stadtplatzes. Deutlich erkennbar ist, dass sich an der Pestsäule, dem örtlich bekanntesten und markanten plastischen Kunstwerk der Stadt, ein Eingangsystem hinter einem Holz- gefertigten Tor des Bauwerks befindet. Auch hier wird der Übergang in einer neuen künstlerischen Phase dargestellt. Die Kloburger Pestsäule gehört somit zur bedeutendsten Skulptur, die gleichzeitig das Eingangsystem zu den unterirdischen Gängen zwischen Stift und Niedermarkt darstellt. In Weiterführung zu anderen Bauwerken und dem Tunnel-System, das bis zum Bisamberg in Korneuburg reicht.

Gez. Foto: 30.12.1919 - Robert Wosak  pinx. 2 Ausschnitte + 1 T.RS aus Künstlerpostkarte - BJE - WS - Ausschn. Vergr.

Am Ende des 19., bzw. zu Beginn des 20. Jhd. war am Fuße dieses Säulensystems, ein versperrbarer Eingang in die unterirdischen Gänge vorhanden. Die Wieder- Herstellung dieses hier dargestell-ten Einganges, wäre in jedem Fall wichtig gewesen. Das Zumauern, wie vorgenommen, ist jedenfalls nicht gerechtfertigt. Deshalb interessieren sich jetzt Geschichts-forscher dafür, wer das "Zumauern" in dieser Form- unwieder-bringlich angeordnet hat, und wo das dokumentiert wurde. Jeden-falls sind an dieser Darstellung der Dreifaltigkeitssäule, aus vermutlich 1714,
(falsch - sondern aus 1111) deutlich zu erkennen, dass sich am Tor-Eingang zwei Personen aufhalten. Aus diesem Eingangsystem musste man innerhalb dieser Eingangszone, einige Stufen zum Inneren des Tunnelsystems hinabsteigen. Der ehemalige "Geheimgang" von der Gemeinde zubetoniert. Genau an dieser Stelle war der ehemalige- oben sichtbare Abgang nach Unten.

 

Untersuchung der Gang-Systeme unter Tag    
(Teilw. NÖN Bericht v. 27.5.09 S.8-9)


Bildbeschreibung zu 25.05.09 :
Vizebürgermeister Fritz Kaufmann, Baudirektor DI Manfred Fitzthum, Baudir. Stellvertreter Ing. Peter Neubauer, Stadtrat Mag. Sepp Wimmer, Dr. Martin Krenn vom Bundesdenkmalamt und Stadtamtsdirektor Mag. Michael Duscher -
besichtigten vergangene Woche gemeinsam den geheimen Gang. Bei einer anschließenden Diskussionsrunde wurden Alternativen und Optionen besprochen, was künftig im Zuge der Stadtplatzumbauten mit dem Tunnel passieren soll.

 
Unterirdische Verbindungsschächte liegen unter dem Erdboden


Unterirdische Verbindungsschächte in Kloburg – verlangen aufklärende Gedanken.
Wie viele Meter Tunnel-Schächte gibt es in Kloburg?
Welche Stadtzentren werden unter Tag verbunden?
Wurde diese unterirdische Welt als begehbare Struktur
gegen Kriegswirren errichtet?
Befinden sich diese Verbindungswege nur unterhalb des Stadtzentrums? Führt diese unsichtbare Bewegungsstruktur unter der Donau bis nach Korneuburg? Existieren Aufzeichnungen und Plandarstellungen dieser Bewegungszonen unter Tag? Gibt es entsprechende bildliche Darstellungen über die gesamte geheime Stadt-Zone?
Rechts der Neubau, der über dem Obgenannten errichtet wird.(li) Und was nun?-versucht Klosterneuburg1 zu ermitteln. (Eigene Darstellung in diesem Absatz:)

 

Reaktion
Die Begutachtung dieser Entdeckung durch Geologen, Altertumsforschern und des Denkmalamtes ist verständlich und sinnvoll. Was aber Beamte und Politiker (die scheinbar "wahllos" auf den Plan gerufen wurden) für eine Analyse des Systembefundes beitragen konnten, ist nicht erkennbar. Ich würde jedenfalls gerne eine derart fachkundige Darstellung in einem schriftlich dargestellten Erkenntnis nachempfinden können, bzw. wäre gerne zur o. gen. Diskussionsrunde eingeladen geworden. So etwas wurde mir aber nicht empfohlen.
Und zuletzt: Journalisten haben den Beamten und den Politikern bekannt zu sein. Und so ist  für die pol. Parteigremien eine Verpflichtung zu erkennen, die Sprecher der Öffentlichkeit zu solchen Ereignissen zu informieren, bzw. zum vorgenommenen Ereignis einzuladen.
Irmler: Ich bin jedenfalls nicht informiert worden. Obwohl ich für meine journalistische Tätigkeit, seit Jahrzehnten bekannt bin. "Ja, meine lieben beeideten KollegInnen: Es gibt mich noch!"  Anbei daher einer meiner Nachweise für mein öffentlich anerkanntes Amt.
( gez. -H.I.-)

 

Herwig Irmler ist u.a. Mitglied der:
United Nations Correspondents Association Vienna, Vereinigung der UN- Journalisten- Wien Mitglied des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) Amtliche Bestätigung:
Ausweis - Daten: Herwig Irmler - UNCAV: Alle staatlichen Behörden, Organe und Dienststellen der österreichischen Exekutive (Polizei, Gendarmerie und österreichisches Bundesheer) werden angewiesen, dem Inhaber dieser Presselegitimation bei der Durchführung seiner journalistischen Arbeiten ihre Hilfe angedeihen zu lassen und ihn in seiner Bewegungsfreiheit, soweit es die Amtshandlung gestattet, nicht zu behindern. Diese Presselegitimation ist für die Dauer der aufgeklebten Jahresvignette gültig. Press. UNCAV (Ebenda best. von: Republik Österreich- Bundesministerium für Inneres gem. Pkt. III des "Medienerlasses" des Bundesministeriums für Inneres)

Diente geheimnisvoller Gang der Entwässerung?     NÖN-
Bericht. Daher nicht komplett.  Chr. Hornstein/ Alex. Halouska
Klosterneuburg,- Der geheimnisvolle Gang unter der Klosterneuburger Pestsäule, der bei den Umbauarbeiten des Klosterneuburger Stadtplatzes ans Tageslicht gekommen ist, birgt viele Rätsel in sich.
Die Gerüchte u.a.:
Wozu wurde der Gang gebaut?
Wer hat ihn verwendet?
Wohin führt er?

Das Bundesdenkmalamt (BDA) wurde eingeladen, das Geheimnis zu lüften. "Der Gang stammt aus dem 17-18 Jhd., also etwa aus der gleichen Zeit wie die Pestsäule, so die Archäologin Mag. Doris Schön. Das Niveau des Stadtplatzes war damals ungefähr auf Höhe der Originalstufen der Pestsäule. Also etwa 1/2 Meter höher. Auch die Verwendung des Ganges dürfte bereits feststehen.
Wasser-Auffangbecken unter der Pestsäule?
Es diente voraussichtlich der Entwässerung des Gebietes, und es befand sich unter der Pestsäule ein Auffangbecken. Aufgrund der Mörtelgleichheit konnte man feststellen, dass das Gewölbe zeitgleich mit dem Gang miterrichtet wurde. Die Öffnung unter der Pestsäule wurde voraussichtlich noch während der Errichtung des Ganges verschlossen und diente voraussichtlich nur Bauzwecken. (Eig. Darstellung-K1: "Das ist aber witzig!")
Soweit die erste Stellungnahme der Experten. Nach eingehender Betrachtung hat das BDA , so Bgm. Dr. Schuh, den Gang als relativ unbedeutend definiert. "Der unterirdische Tunnel war vielleicht nichts anderes als ein einfacher Kanal. Deshalb wird der Gang, so wie es ursprünglich schon seit Jahren der Fall ist, wieder zugemacht werden. Verschwörungstheorien über Ursprung und Funktion konnten nicht bestätigt werden. Eine Fotodokumentation soll aber die wichtigsten Details zu dem Gang festhalten."
(Eig. Darstellung-K1: "Sehr spannend! Einen Kanal unter ein Denkmal zu legen,
der dort beginnt - oder endet?!")

Gerüchte und Legende ranken sich um Tunnelfund
Die wildesten Gerüchte ranken sich bereits um die Entdeckung des geheimnisvollen Ganges unter der Pestsäule. So soll z.B. dieser Gang nicht
nach ein paar Metern enden, sondern eine durchgehende Verbindung vom Chorherrenstift zum ehemaligen Frauenkloster, am Stadtpl. 9 bestanden haben. Dieser Gang soll später aus moralischen Bedenken- teilweise zugeschüttet worden sein. Welchen Zweck diese Verbindung vom Chorherrenstift zum Frauenkloster gehabt haben soll, ist der Fantasie des geneigten Lesers überlassen...
Unterirdischer Gang nach Korneuburg!?
Ebenso soll es einen Gang vom Chorherrenstift nach Korneuburg geben, der bei den Bauarbeiten der B14 Umfahrung entdeckt worden sein soll. Der Tunnel soll unter der Donau (!) durchgeführt haben. Noch während des Zweiten Weltkriegs soll der Tunnel strategisch in Verwendung gewesen sein. Es wird behauptet, Politiker, aber auch Priester hätten sich- unter der Donau hindurch- in Korneuburg in Sicherheit gebracht. Der Stadtplatz- und das ist allerdings Tatsache- ist jedenfalls von einem Keller- und Tunnelsystem durchzogen.
 
Bei der Klosterneuburger Umfahrungsplanung wurde auch ein Tunnel unter dem Stadtplatz erwogen, dann aber gleich fallen gelassen. Der Bau eines Straßentunnels unter dem Stadtplatz hätte womöglich den gesamten Platz gefährdet und Häuser einstürzen lassen. Erkenntnis: Da werden jetzt "Äpfel mit Birnen" verwechselt!!!
Klick an > "Knoflacher prüft Unterführung"

Die Never ending Story  NÖN Klbg, Woche 33/2009, Seite 11    
Tunnel/
Zum Tunnel bei der Dreifaltigkeitssäule am Stadtplatz, gibt es wieder eine Geschichte. Jetzt will´s die NÖN wissen.  von Christoph Hornstein

Klosterneuburg,- Mag sein, dass andere Blätter vom Sommerloch geplagt sind - in Klosterneuburg gibt es immer wieder Geschichten! Zumindest was das Mysterium um den Tunnel bei der Dreifaltigkeitssäule am Stadtplatz betrifft. In fast regelmäßigen Abständen erreichen die Redaktion immer wieder neue Geschichten um den Tunnel. So ist zum Beispiel Franz Salmeyer, Besitzer des Hauses Stadtplatz 17, empört über die Tatsache, dass man den Eingang zugemauert hat. "Das Ganze ist eine Riesenschweinerei", so der Ur-Klosterneuburger. Seiner Meinung nach hat der Klosterneuburger Archäologe Univ. Prof. Dr. Johannes Wolfgang Neugebauer seinerzeit das gesamte Geheimnis der Dreifaltigkeitssäule gelüftet. "Der Zugang hätte nie zugemauert werden dürfen. Viele, von Stadtrat Sepp Wimmer bis zur Wirtschaftskammer-präsidentin Sonja Zwazl, waren auch dafür gewesen, diesen Zugang offen zu halten. "Nur die Stadtgemeinde war dagegen", so Salmeyer.
 

Führt Gang doch als Fluchtweg zum Stift?
Das Geheimnis um den Tunnel soll ein anderer Bewohner des Unteren Stadtplatzes kennen: Arbeo-Wolfram Scherer-Ottenfels, Stadtplatz 6: "Fast jedes Haus am Stadtplatz war angeschlossen an einen Gang, der etwa in zehn Meter Tiefe zum Stift führt. Der Gang ist zirka einen halben Meter breit und etwa 1,70 Meter hoch. Er diente im Kriegsfall als Fluchtweg für die Bevölkerung. Bei der Dreifaltigkeitssäule befand sich der allgemeine Zugang dazu", so die Meinung von Scherer- Ottenfels, die sich auf den verstorbenen Archäologen Neugebauer stützt.

Eine Postkarte, die das Leben und das Ende des 19. Jahrhunderts darstellt, nach einem Gemälde von Robert Wosak. Der Eingang bei der Dreifaltigkeitssäule ist gut erkennbar. Eingang zum Tunnel oder ein Brunnen?

 

Die Gänge wären lediglich in den Lehm und in den Sandstein gehauen, aber nicht gemauert worden. Im 18. Jahrhundert wäre die Bevölkerung durch ein Edikt angehalten worden, alle Hauszugänge zu vermauern, da mit dem Gang sehr viel Unfug getrieben wurde.
Auch eine Postkarte aus vergangenen Zeiten wurde der NÖN zugespielt. Auf dieser Ansichtskarte ist deutlich ein Eingang bei der Säule erkennbar. So soll mit der Postkarte bewiesen sein, dass "am Ende des 19. Jahrhunderts am Fuße des Säulensystems ein versperrbarer Eingang in die unterirdischen Gänge vorhanden war." Auch soll bei dieser Darstellung der Dreifaltigkeitssäule deutlich zu erkennen sein, dass sich am Toreingang zwei Personen aufhalten. Aus diesem Eingangsystem musste man innerhalb dieser Eingangszone einige Stufen zum Inneren des Tunnelsystems hinabsteigen. "Das ist nicht der Eingang zum Gang, sondern der überdachte Stadtbrunnen", glaubt Arbeo- Wolfram Scherer-Ottenfels zu wissen.

 
Die Chronologie  (NÖN- Erkenntnis - 33/2009 - S11)
     * Bei den Umbauarbeiten des Unteren Stadtplatzes wurde Ende 
       Mai der Eingang  zu einem Tunnel unter der Dreifaltigkeitssäule 
       entdeckt.
   
* Die Stadtgemeinde zog das Bundesdenkmalamt (BDA) als 
       Experten hinzu, um die Bedeutung des Fundes zu evaluieren.
   
* Nach Meinung des BDA stellt dieser Gang einen Wasserkanal 
       dar, der archäologisch wenig Bedeutung hätte.
   
* Danach wurde der Eingang von der Stadtgemeinde wieder
       zugemauert.

Nachwort 1: v. H. Irmler
Alle Achtung! Kann man gegebenenfalls für Archäologen empfinden. "Wenn alle Stricke reißen", können manchmal diese, genauso wie die verlässlichsten Experten, ja sogar das Bundesdenkmalamt, aber auch kräftig irren. Ich gehöre nicht zu solch anerkannten Wissenschaftern. Deshalb halte ich mich lieber gleich an das was ich mit meinen eigenen Augen sehe, und mit meinen Ohren von jenen Augenzeugen höre, welche von persönlichen Erlebnissen berichten können. Ich steckte zu dieser Zeit sicher noch in den Kinderschuhen.
Heute empfinde ich es aber als wichtige und unleugbare Erkenntnis, dem Wort der Wahrheit zu glauben. Und diese bekomme ich unleugbar von Augenzeugen. Eine solche Zeugin war eine, jetzt nicht genannte Dame, die vom besagten Zentrum `Niedermarkt´, in der Tiefe der Erde und unter der Donau hindurch, von Klosterneuburg nach Korneuburg gegangen war. Da kann man sich jetzt vorstellen, was ich von einem Experten halte, der ein begehbares Tunnel als Wasserkanal bezeichnet. Inzwischen habe ich wieder eine neue Erkenntnis gewonnen. Diese gibt verlässlich an, dass vom ehem. Frauenkloster, Stadtplatz 9, zwei Geschoß tief unter der Erde, Kellerräume existieren, die heute keinen Zugang mehr bieten, weil sie zugemauert sind. Aber in der Tiefe des Stadtplatzes, wären die ehemaligen Gangsysteme unter Tag, nach wie vor erkennbar, wenn man sie frei legt.
Viele Klosterneuburger Experten und Pädagogen empfinden es als ausgesprochene Schande, dass die kurzfristig freigelegten Eingangszonen unter Tag, mit Stahlbeton unwiederbringlich unsichtbar gemacht wurden. „Gerade Kinder und Jugendliche hätten, selbst durch Sicherheitsglas hindurch, ihre Fantasie  und Meinung stärken, und dazu beitragen können, dass ihre Persönlichkeitsentwicklung einen positiven Verlauf nimmt".

Sie können mir ihre Meinung mitteilen   >  lion@aon.at 
 
        

Geheimnis ist gelüftet     Woche 34 / 2009 NÖN - gibt sich überzeugt. Zu unrecht! Sagt die NÖN. Zu Unrecht - weil unbewiesen. Und ein "Rate-Spiel" sieht dann so aus: Bewiesen / Das ominöse Häuschen an der Pestsäule ist nicht der Eingang zu einem Gang, sondern ein Brunnenhäuschen.   Von Christoph Hornstein
Klosterneuburg,-
Wenn es um die "Unterwelt" des Stadtplatzes geht, ist die rege Teilnahme unserer Bevölkerung garantiert. Der Artikel "Die Never Ending Story" - NÖN Woche 33 - hat neue Theorien über das Geheimnis des unterirdischen Gangnetzes am Stadtplatz aufgestellt. So soll es sich dabei um ein bewusst angelegtes Fluchtsystem handeln. Ein diesbezügliches Geheimnis wurde mittlerweile von Stadtrat Mag. Sepp Wimmer aufgeklärt. Das auf alten Ansichten vom Stadtplatz abgebildete Holzhäuschen ist de facto ein Brunnenhäuschen. Als Eingang zum unterirdischen Gangsystem wurde ein Holzhäuschen an der Pestsäule von einem interessierten Leser identifiziert. Entdeckt wurde dieses Häuschen von unserem Leser auf einem Gemälde von Robert Wosak, das als Ansichtskarte in Umlauf gebracht wurde.
Ein Brunnenhäuschen zur Wasserentnahme
Den wahren Zweck des Häuschens kann Grün-Stadtrat Sepp Wimmer, selbst Stadtplatzbewohner und interessierter Leser der Stadtplatz- Artikel, schlüssig belegen. "An dieser Stelle befand sich bis Anfang der 50er Jahre ein Brunnen, was ein Wasserhydrant (siehe Foto) belegt. Er diente der Bevölkerung zur Wasserentnahme. Darüber und rund herum wurde ein Holzhäuschen gebaut," so der historisch interessierte Stadtrat. Also handelt es sich bei dem ominösen Objekt um ein Brunnenhäuschen. Betreffend die Geschichte des unterirdischen Gangsystems kann sich Wimmer mit der Theorie von Arbeo-Wolfram Scherer-Ottenfels anfreunden. "Dass es sich dabei um ein Fluchtweg-System handelt, da könnte Scherer Ottenfels sicher nicht unrecht haben. Es ist schwer zu beweisen, denn im Stadtarchiv gibt es leider dazu keine Pläne mehr."
Frage H.I.: Also was jetzt Herr Wimmer: Ein Wasser- Brunnen, oder ein Fluchtweg? Das ist ja nicht das Gleiche- und noch weniger das Selbe! Wimmer erkennt plötzlich, dass es keine Pläne zu diesem Projekt gibt. Was gilt jetzt noch seine Hydrant- Behauptung?! Mögliche Antwort: "00"
Das erinnert mich an eine Wimmer-Aussage in einer GR-Sitzung am 3.7.09 zum Thema "Jugendzentrum". Über seine Aussage musste ich mich genauso wundern.

STR Mag. Wimmer bemerkt in seiner Wortmeldung; er sei, als er zur Sitzung gegangen sei, davon überzeugt gewesen, dass im Auditorium viele Jugendliche anwesend sein würden, doch er sehe keine. Es seien keine da, die unterschrieben haben, dass sie ein Jugendzentrum haben wollen und das sei bedenklich. Er sehe das Engagement von GR Vitovec seit Jahren und das sei zu respektieren, aber er sehe kein Engagement der Jugendlichen. Die Grünen treten für Räume für Jugendliche ein. Heutzutage habe man Halbwertszeiten von Cliquen und Gruppen, die nicht mehr beständig seien. Daher sei der Ansatz richtig, nicht ein Jugendzentrum, sondern viele kleine Jugendzentren zu brauchen, die in Form öffentlicher Räume seien, die zur Verfügung gestellt werden können und wenn Bedarf oder die Notwendigkeit für die Jugend nicht mehr gegeben sei, dass man das ändern und sie woanders hin verlegen könne. Mag. Sepp Wimmer
 Das sei der notwendige Ansatz, den die Grünen auch unterstützen und auch, in den nächsten Monaten zu schauen, in den Katastralgemeinden diese öffentlichen Räume für die Jugendlichen zu schaffen, um dann sagen zu können, diese vielen öffentlichen Räume für die Jugend geschaffen zu haben.

H.I.: Das ist ja witzig: Magister Wimmer sucht im Gemeinderat die jugendlichen Stimm-BürgerInnen, die sich ein Jugendzentrum wünschen. Weil er keine sieht, erkennt er das als bedenklich. Die genannte Halbwertszeit hat jedenfalls mit vielen kleinen Jugendzentren pro Kommune, wie das Wimmer philosophiert, nichts zu tun. Ich sag dem Herrn- was ich unter Halbwertszeit verstehe, weil ich das im Studium über die Radioaktivität gelernt habe.

Halbwertszeit ist die Zeit, in der die Strahlungsintensität (= Zahl der Zerfälle pro Sekunde) einer radioaktiven Substanz auf die Hälfte abgeklungen ist; wird auch auf andere Vorgänge übertragen, z. B. den Abbau von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln. Die Halbwertszeit des radioaktiven Nuklides von Uran - 235 U, beträgt z.B. 704 Mio Jahre. 
In keinem Fall ist das der "Stein der Weisen", beim Bedarf eines Jugendzentrums. Und eine besondere Intelligenz kann ich nicht erkennen, Jugendliche, die ich an einer Stelle nicht haben will, einfach an andere Stellen zu 
verlegen. 
Dass bei nicht Verwendung eine räumliche "Verlegung" von den Grünen sogar unterstützt würde, erkenne ich als 
grandios! Und dass dann die "Schwarz-Grünen" sogar öffentliche Räume für die Jugend schaffen wollen, um dann sagen zu können, dass sie das geschaffen haben, finde ich salopp gesagt "irre Toll
!!!"
Aber weil ich jetzt, vor der nächsten Wortmeldung erkenne, dass der Bürgermeister, als Wimmers "Polit-Kollege" eben die Sitzung verlässt, empfinde ich das nach diesem WMT- "Wimmer-Meinungs-Tohuwabohu" als für den Zuhörer "wohltuende Entscheidung".

(Bürgermeister Dr. Schuh verlässt die Sitzung um 19:00 Uhr. 
Vzbgm. KommR. Kaufmann übernimmt den Vorsitz.)

Der Abgang zur unterirdischen Begehungszone ist an der selben Stelle angelegt, wie dieses Bewegungs- oder `Brunnensystem´. Bild  rechts- NÖN

Nachwort 2: v. H. Irmler                                       
Ich entnehme aus dieser Bild-Darstellung keine, wie immer geartete `Meinungs- Erkenntnis´, wie von Herrn Wimmer in der NÖN genannt. Und auch vom "gelüfteten Geheimnis" kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Dieser "Kiosk", der viel deutlicher als Eingang in das unterirdische Begehungs-System erkannt wird, befindet sich genau an der von der Gemeinde irrtümlich freigelegten Eingang unter Tag. Mit einem Brunnen hat das überhaupt nichts zu tun. Man sieht auch die Eingangszone- die deshalb vom Steg etwas entfernt errichtet wurde, weil man zum Eingangssystem "Unter Tag", ein gewisses Abgangsniveau benötigt. Durchaus kann dieses Eingangssystem auch eine Doppelfunktion - eines Eingangs und eines Brunnens- eher zur `Tarnung´- gehabt haben. Man sieht auch ganz deutlich, dass dieses Häuschen eine Doppelfunktion gehabt haben dürfte.
Die Überdachung des offen gelegten Zugangs (li. Bild) ist mit der Höhe der überdachten Entfernungszone des Häuschens (re. Bild) jedenfalls ident. Man muss natürlich bei der Beobachtung, die Augen aufmachen. Und man muss wissen, dass, nach `Adam Riese´, ein Stiegenaufgang nicht nur eine Höhe- sondern auch eine Entfernung zu überwinden hat. Jedenfalls zeigt das rechte Bild ein ganz raffiniertes "Gebäude- und Bausystem", das so nicht eindeutig analysiert
1 werden kann.
Sie können mir ihre Meinung mitteilen   >  lion@aon.at 

Analyse 1 - Wikipedia: Eine Analyse ist eine systematische Untersuchung, bei der das untersuchte Objekt oder Subjekt in seine Bestandteile zerlegt wird und diese anschließend geordnet, untersucht und ausgewertet werden. Dabei dürfen die Vernetzung der einzelnen Elemente und deren Integration nicht außer Acht
gelassen werden.
Eigene Erkenntnis: Toll, dass für das Forschungsergebnis Herr Wimmer beauftragt wurde, und dass der sympathische Herr diese wissenschaftliche Erkenntnis am "grünen Tisch"
lösen wollte...  -hi-                  

 

Erkenntnis Zusammenfassung     
1. Das Frauenkloster am Stadtplatz 6, war zwei Stockwerke unter der Erde an das "geheime" Verbindungssystem der Stadt angeschlossen. Initiator, sowie das Zentrum dieses "Schutz-Systems" war das Chorherrenstift Klosterneuburg. Der Verbindungsgang zwischen Frauen- und Herren-Kloster wurde unter dem ehemaligen Frauenkloster zugemauert.
2. Das "Irmler-Foto" der Ausgrabungs-Öffnung, re, anlässlich der Umfahrungs- Baumaßnahme, aus Richtung Stift, zur Donau gewandt, zeigt den Geheimgang zur `Schwester-Stadt´ Korneuburg unter Tag. Ob die Geheimgänge des Stifts, zugemauert oder durch Kriegs-Bomben nicht mehr begehbar sind, ist derzeit nicht erkennbar. Geschah dies alles im Einvernehmen mit dem Chorherrenstift?
3. Der unter der Donau  durchführende Geheimgang- vom Stift Klosterneuburg bis nach Korneuburg - ehemals mit einheitlichem Namen "Nivenburg" bezeichnet, war eine Stadteinheit der Wohnsiedlungen beiderseits der Donau. Dieses Verbindungssystem dürfte jedenfalls seit Beginn des 15. Jahrhunderts unter der Donau begehbar gewesen sein. Und erneut hat das Chorherrenstift das Wort. Nach der Frage: Wo beginnt das Tunnelsystem in Korneuburg?
4. Die entdeckten unterirdischen Verbindungssysteme
der ältesten Stadt Österreichs `Klosterneuburg´ - einfach vergessen, ist nicht der Bildungsweg, den wir den Kindern und der Jugend schulden. Das schaut so aus, wie in Zorn und Angst gleichzeitig - die historische Vielfalt für "ewige Zeiten" versteckt, vergraben und vergessen zu machen. Sehr traurig und lieblos. Ich empfinde es als Verpflichtung, erkennen zu lassen, wer den Auftrag gegeben hat, die geologische Wahrheit zu verbergen. Doch nicht wieder das Chorherrenstift?

 

                                                    Fortsetzung folgt...
Das Bild zeigt in Richtung der "unleugbaren Enderkenntnis" Alle Menschen "guten Willens" sind eingeladen, an dieser spannenden Lösung mitzuwirken. Nachrichten an Klosterneuburg1.at


Foto Irmler

Reaktionen:         
 
Ich kann mich nur wundern,
dass es in Klosterneuburg eine so bedeutende Anzahl von unbekannten, bzw. auch von fragwürdigen Ereignissen gibt, die einer dringenden Aufklärung bedürfen. Ich bin sehr interessiert, weitere Details, der hier genannten Vorgänge in der Stadt, zu erfahren. Auch sollten erhaltenswerte Baustrukturen für die Nachwelt sichtbar bleiben. Insbesondere für die Kinder wäre das sehr wichtig. Weil neben Realität auch die Phantasie zu wesentlichen Bildungs- faktoren zählt. So sollte die frei gelegte Untertunnelung am Stadtplatz nicht wieder zugeschüttet werden.
       -gro- 28. Mai 2009
Als sehr enttäuschend,
empfinde ich die traurige Tatsache, dass das bedeutende Kulturgut
der unterirdischen Tunnel- Systeme nicht für die Nachwelt und für unsere Jugend erhalten wurde. Für die Kinder wäre das sehr lehrreich gewesen. Auch interessant, die Erkenntnis, dass angeblich das gesamte Tunnelsystem noch gar nicht zur Gänze erforscht ist. Ich wäre dafür, alles lückenlos offen zu legen.
-konrad- 
12. Juni 2009

Ist das unsere Glaubenskultur?
Ob die Meinung, alles Althergebrachte für ewige Zeiten unkenntlich zu machen, historische Tatsachen zu leugnen - um so Glaubenswerte erhalten zu können oder abzuändern, scheint der falsche Weg eines verständnisvollen Meinungsbildes unserer Katholischen Kultur zu sein.
Ich bin der Meinung, dass die Bevölkerung ein Recht hat, Wahrheiten verständlich erklärt zu erhalten. Mit Verschwiegenheit "für ewige Zeit", kann man der Bevölkerung - noch weniger den Kindern- und der Jugend einen Dienst erweisen. Der Versuch, Wahrheiten auf den Tisch zu legen, wird sich daher längerfristig lohnen. Und die Menschen haben ein Recht darauf. Von unserer katholischen Glaubensgemeinde ist zu erwarten Wahrheiten in Glauben und partnerschaftlicher Gemeinschaft wahrnehmen zu dürfen. Zeigen wir also alles. Auch das, wo wir glauben, es verstecken oder leugnen zu müssen. Ehrlichkeit währt doch am längsten...
-erika- 
2.7.2009

Zugeschüttet und vergessen
Die Meinung, dass wertvolle Kulturgüter der Nachwelt zu erhalten sind, vertrete auch ich voll und ganz. Wie soll nun dieser, für die Verantwortlichen Kultur-Erhalter, verpflichtende Wunsch, Kulturgüter bleibend zu erhalten erfüllt werden, wenn alles zur Unkenntlichkeit vergraben und verborgen bleibt. Ich empfinde das wirklich als eine große Schande unserer zivilisiert kulturellen Verständnisse. Ich würde mir wirklich wünschen, dass alles Verborgene und Verleugnete- auf "wunderbare Weise" wieder zum Vorschein kommt und mit verständlichen Erklärungen offen gelegt wird. Wer kann dazu beitragen?
-johann-  23.7.2009

Enttäuschend aber dennoch spannend 
Ich finde diese geschichtlich fundierte Darstellung sehr interessant. Wenn auch gleichzeitig vieles sehr enttäuschend und auch als sehr traurig zu werten ist. Warum hätte man die jetzt aufgetauchten Eingänge unter die Erde, nicht wirklich erhalten- und etwa mit massivem Glas schützen können? Da hat man wirklich nicht an die Kinder gedacht, denen man Wahrheiten und bildende Erkenntnisse näher bringen sollte- und dafür auch eine Verpflichtung zu erkennen ist. Wenn das Wosak- Bild auch nicht zur Gänze zu sehen ist, finde ich es doch sehr spannend, dass ehemalige Eingänge unter die Stadt, noch deutlich zu erkennen sind. Ich glaube jedenfalls an das, was ich sehe, und nicht immer an "Experten" - die halt damals auch noch nicht auf der Welt waren. Auch wenn man noch so gebildet ist, kann man sich irren. Oder?
-Maier-  
4.8.2009

 

NÖN  Klosterneuburg,  Nr. 46,  16. 11, 20126 -  Seite 9       
450-jährige Karte entdeckt              

Geschichte: Italiener bildeten Klosterneuburg bereits im 16. Jahrhundert aus der Vogelperspektive ab. Die in London aufgefundene Kartographie historisch bemerkenswert.
Von Theodora Höger
Klosterneuburg,- Klein ist sie, die Abbildung von Klosterneuburg aus der Vogelperspektive. Aber sie ist eine Sensation. Als Teil einer Landkarte, die italienische Kartographen vor etwa 450 Jahren anfertigten, illustriert sie, wie Klosterneuburg anno dazumal ausgesehen haben könnte. Die in London aufgetauchte Karte ist eine historische Sensation: Sie zählt zu den ältesten teilkolorierten Karten der Donaumonarchie Österreich - Ungarn. Und das 300 Jahre vor deren Gründung.

Stefaan Missinne von der Internationalen Gesellschaft der Kartensammler und Andreas Minnich präsentieren den Sensationsfund.   Fotos: Höberth
 
Der venezianische Künstler Fernando Bertelli gravierte sie. In Rom wurde sie Mitte des 16. Jahrhunderts gedruckt. Abgebildet ist das Gebiet zwischen Niederösterreich und Ungarn. Ganz im Stil der Zeit ist die Karte weder Maßstabgetreu noch mit einer Gradeinteilung versehen. Die Stadt Klosterneuburg stellte der Künstler in seiner Radierung mit dem markanten Stiftsgebäude dar. Eine bewegliche Schiffsbrücke verbindet Klosterneuburg mit Korneuburg über die blau eingezeichnete Donau hinweg. Die beiden Städte wurden auch damals schon deutlich gekennzeichnet, um Verwechslungen vorzubeugen. Das Stadtmuseum Korneuburg plant bereits eine Ausstellung der Karte, die sich zur Zeit in Privatbesitz befindet.

So sah der venezianische Künstler - Klosterneuburg von oben.
^ Ende der NÖN- Darstellung.
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Das FURTEN      Copyright © Dieter Graser              

Auf den letzten Metern beim Furten der Svartá. Trotz des Namens ein Gletscherfluss mit dem typisch milchig-trüben Wasser (alter Kjalvegur, nördl. des Hofsjökulls) - Ausnahmen bestätigen eben die Regel!

Wo verläuft der Stromstrich? Vorsicht wenn er vor dem gegenüberliegendem Ufer verläuft. Man stellt dann unter Umständen erst sehr spät fest, dass man die letzten fünf Meter nicht mehr schafft. Deshalb möglichst nie in einer Flussbiegung von innen nach außen, also vom Gleithang zum Prallhang furten.

Führt das Gewässer Hochwasser? Vorsicht, starke Strömung an einer sonst unproblematischen Furt. Bei erhöhten Wasserstand können tiefere Rinnen mit meterhohen Stufen im trüben Wasser verborgen sein, deshalb unbedingt sorgfältig sondieren. Bei starker Strömung können am Grund auch größere Steine durch das Wasser bewegt werden (Geschiebetrieb) und zu Verletzungen führen.

Wo sind Spuren von Geländefahrzeugen? Geländefahrzeuge furten oft nicht an der für einen Fußgänger günstigsten Stelle. Fahrzeuge können an der Ein- und Ausfahrt einer Furt keine hohen Stufen überwinden und müssen alle die gleiche Stelle benutzen. Schwere Fahrzeuge wie Busse vertiefen häufig eine Furt zu einem ovalen Becken. Die ruhige Wasseroberfläche zeigt tieferes Wasser an. In diesem Falle ist stromab meist eine bogenförmige Schwelle mit geringerer Wassertiefe zu finden.

Technik des Furtens
Zur Vorbereitung des eigentlichen Furtens Trekkingsandalen anziehen. Bergstiefel am Rucksack befestigen und unverlierbar sichern. Niemals versuchen die Stiefel über den Bach zu werfen! Hosen soweit wie möglich hochkrempeln oder ausziehen. Hüft- und Brustgurt des Rucksacks öffnen. Trekkingstöcke auf maximale Länge verstellen und gut fixieren.
Bei starker Strömung möglichst quer zur Fließrichtung und mit dem Körper gegen die Strömung gewandte Furten. Nie den Rücken zur Strömung kehren! Langsam bewegen, denn der Widerstand wächst im Quadrat zur Geschwindigkeit und sorgt für eine hohe "Bugwelle".
Einmal im Wasser bewegt man sich nach der Dreipunkttechnik vorwärts. Drei der vier Fixpunkte (zwei Füße und zwei Stöcke) sind immer belastet und fix. Macht man einen Schritt sind die Stöcke fest und belastet. Versetzt man einen Stock bleibt man mit beiden Füßen stehen. Durch drei Stützpunkte steht man auch in starker Strömung stabil. Kann man nur einen Stock verwenden so ist man beim Vorwärtsgehen zwangsläufig immer in einer instabilen Phase.
Bei der Dreipunkttechnik kommt den Trekkingstöcken eine unterschiedliche Funktion zu. Der der "Stromabstock" wird mindestens einen Meter unterhalb des Körpers eingesetzt und dient als Stütze gegen den Wasserdruck. Der "Stromaufstock" sondiert die Wassertiefe und wird vor dem Körper geführt. Nur beim Umsetzen des "Stromabstockes" wird der "Stromaufstock" belastet.

Wassertiefe
Die meisten Fließgewässer im Hochland kann man von ihrem Charakter her alpinen Wildbächen vergleichen. Bis zu Knietiefe (ca. 50 cm) ist der Strömungsdruck noch relativ gering. Bis zu Oberschenkeltiefe (bis ca. 80 cm) nimmt der Wasserdruck derart zu, daß einem die Füße vom Grund weggerissen werden können. Meiner Erfahrung nach ist, wenn "edlere Teile" in Gefahr sind nass zu werden, auch schon der Wasserdruck zu hoch um gefahrlos furten zu können. Sofort umkehren und eine geeignetere Furt suchen!

 
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