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Doch kein „Park & Ride“-Platz? -
in Kloburg...   NÖN
Dann könnte ja Kahraman bleiben!?

 
KLOSTERNEUBURG / Die ÖBB will laut Willibald Eigner die 50 Prozent der Kosten nicht tragen, wenn ihn auch Nicht-Bahnfahrer in Anspruch nehmen und dort parken können.
 
VON JAKOB HEINREICHSBERGER
 
Beim Kierlinger Bahnhof soll ein neuer Park&Ride-Parkplatz mit einer zweistöckigen Parkgarage und weiteren Außenparkplätzen entstehen. Insgesamt sieht der Plan von 2006 vor, dass dort 312 überdachte Parkplätze und 40 Fahrradstellplätze gebaut werden sollen. Die 2006 geschätzten Kosten betrugen sich ungefähr auf 3,3 Millionen Euro.
 
Das Land Niederösterreich und die Gemeinde Klosterneuburg haben ihren Teil schon beschlossen gehabt, aber die ÖBB stellt sich, nachdem sie in der Vergangenheit schon zugesagt hatte, jetzt quer. 50 Prozent der Kosten müssten sie bezahlen.
Laut einer Zählung der ÖBB parken dort im Moment nicht genug Personen, die auch wirklich das Angebot der ÖBB in Anspruch nehmen, sondern viele Klosterneuburger, die am nahe gelegenen Stadtplatz arbeiten, nützen diesen kurzparkzonenfreien Parkplatz.

 
„Ich verstehe nicht, wieso das nicht möglich sein soll“
Verkehrsstadtrat und Landtagsabgeordneter Willibald Eigner kann sich nicht erklären, wieso das ein Problem darstellen soll: „Vor 50 Jahren sind wir auf den Mond geflogen, und jetzt haben wir ein Problem, diesen Parkplatz nur den ÖBB-Nutzern zur Verfügung zu stellen? Ein simpler Schranken, durch den man mit einer Tages-, Wochen- oder Monatskarte gratis durch kann, würde doch das Problem lösen.“ Privatpersonen könnten natürlich auch noch dort parken bei Bedarf, allerdings müssten sie dann auch entsprechend dafür bezahlen, versucht Eigner einen praktischen Lösungsansatz zu erklären
.
 
Auch erwähnt werden muss, dass ein Teil der Parkplätze, die im Moment am Kierlinger Bahnhof zur Verfügung stehen, von den Vielparkern dort kaum benutzt werden. Der Grund ist, dass sich bei etwas stärkerem Regen schon so tiefe Lacken bilden, dass man nicht ohne nass zu werden ein- oder aussteigen kann.
 
Die Frage der Zuständigkeit ist oftmals eine schwierige
Presseprecher DI Christopher Seif von der ÖBB kann allerdings versichern: „Wir haben Planungsverträge für einen Umbau des Bahnhofs Kritzendorf, für überdachte Abstellplätze in Weidling, über den Bahnhof Klosterneuburg Kierling liegt uns aber nichts vor“. Außerdem verrät Seif, dass das Areal gar nicht der ÖBB gehöre, sondern dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR). Man fühlt sich dadurch nicht zuständig für einen Umbau. Eigner dazu: „Wir haben immer nur mit der ÖBB Gespräche geführt.“. Der Verkehrsbund war für die NÖN bis Redaktionsschluss nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

 

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Beitrag zum Thema              

Keine Parkplätze
von ich_bins - 17.09.2010 17:15
somit keine Züge -> also brauchen wir auch keine Lärmschutzwände und die Feinstaubbelastung wird auch wesentlich geringer.
Ja liebe ÖBB genauso gehts.
Übrigens, wenn der Parkplatz zu 100% von ÖBB Benutzern genutzt werden soll, dann zahlts bitte auch 100% der Kosten. Andere zahlen und ihr haltets nur mehr die Hand auf :

Wer hat den Plan erstellt?
von Rebell - 17.09.2010 06:37
NÖN: "Insgesamt sieht der Plan von 2006 vor, dass dort 312 überdachte Parkplätze und 40 Fahrradstellplätze gebaut werden sollen."
Was ist das für ein Plan? Ein Bauplan? Wer ist Bauherr? Wer bezahlt das Bauvorhaben? Offensichtlich wissen die ÖBB, die 50% der Baukosten tragen sollen, von nichts!
Ist das wieder so ein ÖVP-Plan, der beim Heurigen gezeichnet wurde (wie seinerzeit der Martinstunnel)?
von ich_bins - 17.09.2010 17:12
Damals war die Rede davon, inwieweit ein Plan konkretisiert wurde weiß ich aber nicht.
 
immer dasselbe...
von Aufrosch - 15.09.2010 17:06
Wer mit Hunden schläft, wacht mit Flöhen auf... Also kommt das Parkhaus doch nicht. Naja, Hauptsache, der "Türke" muss weg. Oder eine Gebührenpflicht? Damit auch die letzten Treuen nicht mehr am Stadplatz einkaufen gehen? Bzw keiner mehr einen Job dort annehmen will weil keine Parkmöglichkeit mehr angeboten wird? Ein bisschen mehr Visionen statt Gier würden guttun. Mir ist es am liebsten, dass die Autos stehen. Ob während der Arbeit oder während des Einkaufs in Klosterneuburg ist zweitrangig. Das Problem der ÖBB ist, dass die Bonzen auch dann ihre Gage bekommen, wenn kein einziger Fahrgast
mehr einsteigt. Wer arbeitet noch etwas, bei so traumhaften Bedingungen?
 
Beliebtheitswettbewerb

von picusviridis - 15.09.2010 10:13
Im aktuellen Ranking liegen die ÖBB nicht mehr im Spitzenfeld, sondern nur knapp vor Kernkraftwerken
und Magengeschwüren


 
Landschaft besser schützen       
Start Niederösterreich Klosterneuburg Politik

Bezirksblatt Tulln / Klosterneuburg aus Tulln an der Donau.
 
Problematische Bauten im Landschaftsschutzgebiet. Erich Wonka
von den Grünen ärgert sich über ein Gesetz, das große Bauten in Schutzgebieten, wie jenen in der Flexleiten, offenbar erlaubt:„Es ist absurd, dass so etwas möglich ist.“
Problematische Bauten im Landschaftsschutzgebiet. Erich Wonka von den Grünen ärgert sich über ein Gesetz, das große Bauten in Schutzgebieten, wie jenen in der Flexleiten, offenbar erlaubt: „Es ist absurd, dass so etwas möglich ist.“
Heftig kritisiert: Gesetz erlaubt Heurigen, den Naturschutz zu umgehen

Eine geplante Buschenschank in der Kritzendorfer Flexleiten sorgt ob ihrer – bereits im Rohbau stehenden – Größe für Aufregung.
Der ehemalige Grüne-Gemeinderat Erich Wonka (Foto) nimmt den Heurigen als Anlass zu einer generellen Kritik an der Gesetzgebung.


KLOSTERNEUBURG (cog). Erich Wonka saß 15 Jahre lang im Planungsausschuss der Stadt und weiß, wo Tücken lauern: „Bis vor ein paar Jahren brauchten Heurigenbetriebe im Grünland eine entsprechende Flächenwidmung. Nach einer Gesetzesnovelle ist diese nicht mehr notwendig, die Gemeinde hat, sofern sie keine Hofstelle bewilligt, also kein Mitspracherecht.“ Denn: Im Grünland gibt es keine Bauvorschriften, darum kann die Baubehörde auch nichts machen. Wonka ärgert vor allem, dass ein „Normalbürger“ im Grünland nicht einmal eine Gartenhütte aufstellen darf, Landwirten aber selbst in Natura-2000- und Landschaftsschutzgebieten Tür und Tor geöffnet seien – wie der Fall in der Flexleiten zeige. Erst nach Protesten steht dort eine Naturverträglichkeitsprüfung an. „Diese Gesetzgebung ist eine Katastrophe und gehört repariert“, findet Wonka.
 

DIE KRITIK DER GRÜNEN IM WORTLAUT             
 
Grüne in Klosterneuburg fordern mehr Schutz für Landschaftsschutz oder Natura 2000-Gebiet in Niederösterreich. Problem dabei sind vor allem die Errichtung von Gebäuden für Buschenschanken. Braucht man wirklich nur für den Betrieb einer Buschenschank ein so großes Gebäude wie dass in Kritzendorf?
 
Besonders verlockend ist es, eine Buschenschank im Grünland zu errichten, das an das Bauland angrenzt. Da nach dem NÖ Raumordnungsgesetz dabei keine Flächenwidmungsplanänderung von Grünland in Bauland notwendig ist, hat die Gemeinde auch keinerlei Möglichkeit, solche Bauten zu verhindern. Nicht einmal dann, wenn es durch den Buschenschankbetrieb zu einem hohen Verkehrsaufkommen kommt und damit zu einer massiven Lärmbelästigung in diesem Gebiet. Die Errichtung derartiger Buschenschanken unterliegt nicht einmal den Bebauungsbestimmungen (z.B. einer maximalen Gebäudehöhe und Gebäudefläche) wie sie im Bauland vorgeschrieben sind.

Solange in den Bezirkshauptmannschaften die Naturschutzgutachten hinter verschlossenen Türen erstellt werden,
und die Öffentlichkeit (nur die Anrainer, falls überhaupt vorhanden) keinen Zugriff auf die Bescheide haben, besteht keine Möglichkeit zu kontrollieren, nach welchen Kriterien die Naturschutzbehörde bei der Erstellung der Gutachten vorgegangen ist.
Wer glaubt, dass die Errichtung derartiger Gebäude im Landschaftsschutzgebiet oder Natura-2000 Gebiet automatisch ein Naturschutzgutachten notwendig macht, irrt sich ebenfalls. Nach der derzeitigen Gesetzeslage wird nur dann ein Naturschutzgutachten für die Errichtung einer Buschenschank erstellt, wenn irgend eine Person bei der Umweltanwaltschaft diesbezüglich ein Ansuchen stellt. Nachdem aber alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgt, fragt man sich, wer das sein soll.
Leider fällt der Naturschutz in Österreich in den ausschließlichen Kompetenzbereich der Bundesländer. D.h. es gibt 9 verschiedene Landesnaturschutzgesetze und kein „Bundesnaturschutzgesetz“ wie das z.B. in Deutschland der Fall ist. Die Vorgangsweise, wie man mit dem Naturschutz umgeht, variiert von Bundesland zu Bundesland zum Teil sehr stark. Niederösterreich hat dabei sicherlich einen Nachholbedarf.
 
Das Gesetz besagt,
dass Vorhaben in Schutzgebieten wie z.B. Nautra-2000 Gebieten, die sich auf die Schutzgüter negativ auswirken können, auf ihre Naturverträglichkeit zu prüfen sind. Wenn es durch das geplante Projekt zu einer erheblichen Beeinträchtigung von Schutzgütern kommt, sollte von der Behörde keine Bewilligung erteilt werden. In einem Landschaftsschutzgebiet muss u.a. darauf geachtet werden, das durch Eingriffe die landschaftliche Schönheit und ihre Eigenart erhalten bleibt (siehe dazu Verordnung über die Landschaftsschutzgebiete).
 
Ein Beispiel wie die Praxis aussieht.
März 2008 hatte die Familie Karlsburger eine Baubewilligung für die Errichtung einer Buschenschank im Grünland erhalten. Die Fläche, wo die Buschenschank errichtet werden sollte, war zu diesem Zeitpunkt bereits als Natura 2000-Gebiet. Auch liegt diese Fläche im Landschaftsschutzgebiet Wienerwald. Genehmigt wurde eine Buschenschank sogar für 96 Personen und über 27 PKW-Abstellplätze. Und das in einem Schutzgebiet.
Da die Familie Karlsburger bei der Buschenschank auch Wohnräume errichten wollte, suchte sie bei der Gemeinde um eine Flächenwidmungsplanänderung von Grünland in Hofstelle an.
 
Die Umwidmung von Grünland in Hofstelle wurde
von der Gemeinde abgelehnt.

Vor allem deshalb, da es sich hier um ein Schutzgebiet handelt und die Verkehrssituation sich durch die Errichtung einer Hofstelle noch mehr zuspitzen würde, als es durch die Errichtung einer Buschenschank sowieso schon der Fall ist.
Es gibt eine Baubewilligung für das Erdgeschoss (hier befindet sich der Keller für die Kellerwirtschaft und Geräte wie z.B. Traktor) und das Erdgeschoss. In diesem befindet sich der eigentliche Buschenschankbetrieb auf einer Fläche von 220 Quadratmeter.
Die Grünen Klosterneuburgs fragten bei der Umweltanwaltschaft in St. Pölten an, ob es für die Errichtung der Buschenschank ein Naturschutzgutachten gibt.
Es erfolgte eine Baueinstellung seitens der Baubehörde Klosterneuburgs, da das Gebäude nicht mit den eingereichten Plänen übereinstimmt.

ZUM HEURIGEN IN KRITZENDORF:              
Heuriger in Kritzendorf. Die Genehmigung für dieses Betriebskonzept erfolgte vom Gebietsbauamt Mödling. Es gibt anscheinend keine Richtlinien in NÖ, wie groß eine Buschenschank sein darf. Während im Bauland strenge Bebaungsvorschriften hinsichtlich der Größe und Höhe vorhanden sind, kann ein Landwirt im Grünland anscheinend ohne nennenswerter Einschränkungen bauen. Er muss nur den Gutachter beim Gebietsbauamt Mödling überzeugen, dass er so ein großes Gebäude für seinen Betrieb benötigt.
 
Während der Bauarbeiten erfolgten massive Eingriffe in das Grünland. Das Baum- und Strauchwerk entlang der Böschung wurde gerodet, abgetragen und die Straße verbreitert. Dies obwohl größere Erdbewegungen in einem Grünland und schon gar nicht in einem Landschaftsschutzgebiet bzw. Natura 2000-Gebiet erlaubt sind. Dass derartige Erdbewegungen in einem Grünland und schon gar nicht in einem Schutzgebiet von der Baubehörde genehmigt werden, ist höchst unwahrscheinlich.
 
Kritik der Grünen:
Die Grünlandflächen im Besitz der Familie Karlsburger sind so angelegt, dass auch andere Standorte für die Errichtung der Buschenschank in Frage kämen. Ursprünglich war auch eine wesentlich kleinere Buschenschank unmittelbar neben der Straße (Flexleiten) vorgesehen (war noch 2007). Man hätte die Buschenschank in dieser Größe und entlang der Straße errichten sollen, und nicht an einer aus naturschutzfachlicher Sicht sehr exponierten Stelle. Man hätte dadurch die in das Schutzgebiet hineinführende Zufahrtsstraße und Geländeveränderungen vermeiden können.
 
Kritik der Grünen am Naturschutzgesetz: Während in einem niederösterreichischen Schutzgebiet die Instandsetzung von alten Gerätehütten bis auf wenige Ausnahmen nicht erlaubt ist, unterliegen die Bauvorhaben von Landwirten keinen Einschränkungen. Besonders problematisch ist die Neuerrichtung von Buschenschanken. Wird eine Buschenschank errichtet, ist in Niederösterreich nicht einmal eine Flächenwidmungsplanänderung notwendig. Es muss nur ein landwirtschaftliches Betriebskonzept vorgelegt werden. D.h. der Weinbauer muss nur nachweisen, dass er ausreichend viele Weingartenflächen besitzt, um die Buschenschank betreiben zu können. Bevorzugte Lagen sind dabei an Bauland angrenzende Grünlandgebiete, was de facto eine Siedlungsausweitung bedeutet. Dies steht im Widerspruch zum Raumordnungsprogramm „Wien-Umland“, wo in Klosterneuburg die Siedlungsgrenzen nicht mehr weiter ausgedehnt werden dürfen.

EislaufplatzJetzt gibt’s sogar einen Betreiber! NÖN        
 GEMEINDERAT / Ein Thema und vier Anträge: Das Happyland beschäftigt auch den Gemeinderat intensiv.

Gesteckt voll präsentierte sich der Große Sitzungssaal bei der Gemeinderatssitzung vorigen Freitag. Der Grund: Initiativantrag, Minderheitsantrag, drei Dringlichkeitsanträge und eine dringliche Anfrage über das gleiche Thema: Die Happyland Sportstätten AG.JAKOB H.

VON CHRISTOPH HORNSTEIN
KLOSTERNEUBURG /  So voll wie noch nie präsentierte sich am letzten Freitag der große Sitzungssaal im Rathaus. Kein Wunder, standen doch ein Minderheitsantrag, ein Initiativantrag, drei Dringlichkeitsanträge und eine dringliche Anfrage am Programm. Nein, nicht über die verschiedenen Tagesordnungspunkte verteilt. Da ging‘s bei allen Anträgen um das Problemkind Nummer eins: Die Happyland Sportstätten AG.
 
Sitzungsproblematik:               
  
Das marode Happyland - soll ab 2011 saniert werden
Fast die Hälfte der gesamten Sitzungsdauer verschlang die Problematik rund um das marode Happyland und seinen Eislaufplatz. Da wurde zuerst einmal der Dringlichkeitsantrag der Grünen behandelt. In diesem Antrag wurde von den Grünen gefordert, dass die Stadtgemeinde ausreichende Mittel zu Sanierung des gesamten Happyland ab dem Budget 2011 zur Verfügung stellen soll. Stadtrat Mag. Sepp Wimmer (Grüne): „Die Anschaffung einer Kletterwand ist grundsätzlich ein guter Gedanke, nur hat das ohne Sanierung des übrigen Happyland keinen Sinn.“ Für die Grünen sei die Sanierung vorrangig und unabdingbar. Für Gemeinderat Johannes Kehrer (SAU) stellt sich die Frage der Sanierung erst dann, wenn sicher ist, welche Bereiche in der Verantwortung der Stadtgemeinde bleiben und welche einen Betreiber finden.
 
Dr. Bernd Schweeger (PUK) fordert vehement - „Mit kleinkariertem Denken kommt man da nicht weit“ - ein Gesamtkonzept, und Peter Hofbauer (Liste Hofbauer) sucht einen Schuldigen: „Wo ist der Geschäftsführer der Happyland AG? Wo ist der Herr Knoth? Der Mann ist nicht da! Hat der kein Interesse für dieses Thema?“ Und: „Wann bekommen wir endlich den richtigen Masterplan zu sehen?“ Darauf der Aufsichtsratsvorsitzende der Happyland AG, Stadtrat Martin Czerny (ÖVP): „Der Masterplan war dem Land NÖ immerhin eine Förderung wert. Es wurde im Aufsichtsrat beschlossen, nicht den gesamten Plan zu präsentieren. So ist das.“ Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

Wimmer: „Rechtsform  muss geändert werden“
Die nächsten Dringlichkeitsanträge hatten die Forderungen von Gemeinderat Hofbauer auf Rekommunalisierung des Happyland, also eine Rückführung in die öffentliche Hand, und die Forderung der Grünen auf Änderung der Gesellschaftsform der Sportstätten AG zum Inhalt. Die Dringlichkeitsanträge wurden schließlich zusammengelegt. Wimmer: „Eine ausreichende Kontrolle durch den Gemeinderat ist aufgrund aktienrechtlicher Vorschriften nicht möglich, obwohl die Stadtgemeinde klarer Mehrheitseigentümer ist.“ Im Antrag wird verlangt, dass die Stadtgemeinde prüfen soll, ob eine andere Rechtsform für das Happyland oder eben eine Rückführung in die öffentliche Hand nicht sinnvoller wäre. Die Behandlung dieser Frage im zuständigen Ausschuss wurde einstimmig beschlossen.

Initiativantrag auf  Öffnung des Eislaufplatzes         
Dann kam der Gemeinderat zum Initiativantrag Eislaufplatz. Zunächst informierte Happyland-Aufsichtsratsvorsitzender Stadtrat Czerny über das, was bisher in der Causa Eislaufplatz passiert ist. Czerny: „Der Aufsichtsrat konnte sich nicht anders entscheiden und nimmt seine Verantwortung sehr ernst.“ Die am Tag der Gemeinderatssitzung erfolgte TÜV-Prüfung habe ergeben, dass ein Eislaufen doch zumindest heuer an Ort und Stelle noch möglich sei. Er, Czerny, hätte sogar noch in der Nacht vor der Sitzung einen Betreiber für den Eislaufplatz gefunden. Immer habe er die Bereitschaft gehabt, Auskunft zu geben, hätte man ihn nur angerufen. Die Wertigkeit der vielen Unterschriften, die für den Initiativantrag, dass der Eislaufplatz bestehen bleibt, notwendig waren, stellt Czerny mehr als infrage: „Jeder, dem ich die Sachlage erklärt habe, hat mich in kürzester Zeit verstanden. Da haben sich einige vor den politischen Karren des Herrn Hofbauer spannen lassen.“
 
Und dann die Aussage, die Entrüstung auslöste: „Mir wurde gesagt, dass die Unterschriftenlisten in Pensionisten-Bussen herumgereicht wurden.“ Darauf Wimmer: „Warum sollen Pensionisten keine Unterschriften leisten?“ Und Hofbauer: „Das ist eine hinterhältige Unterstellung. Ich werde mir rechtliche Schritte überlegen. Ihr habt’s gewusst, dass der Eislaufplatz repariert werden muss, und nichts dagegen getan. Mir ist der Eislaufplatz lieber als die Ortsvorsteher und das Flugdach am Recyclinghof. Der ÖVP ist die Statue im Kreisverkehr wichtiger.“
 
PUK-Listenchef Schweeger: „Wenn Sie behaupten, man hätte Sie anrufen können, ist das eine Frechheit. Es handelt sich hier um eine Bring- und nicht um eine Holschuld.“ Und Pitschko: „Offensichtlich ist der Bürgermeister nicht besser informiert als alle anderen. Die Einzigen, die alles wissen, sind die Aufsichtsräte.“


ZITATE         
 
„Der Masterplan ist aus meiner Sicht Dreck! 52.000 Euro Steuergeld ist er jedenfalls nicht wert.“
Dr. Josef Pitschko, Stadtrat FPÖ
„Die Stadt soll sich überlegen, ob sie das Happyland will.“
Hans Kickmaier. Gemeinderat SPÖ
„Das Happyland ist ohne Haftung der Gemeinde nicht kreditwürdig.“
Karl Hava, Stadtrat, SPÖ
„Das, was im Masterplan steht, hättet Ihr von mir gratis haben können.“
DI Peter Hofbauer, Gemeinderat , Liste Hofbauer
„Czerny hat vom Bürgermeister den Auftrag bekommen, die Kosten des Happyland zu minimieren und die Attraktivität zu steigern. Das muss aber jeder Schuster in seinem Betrieb machen.“
derselbe
„Der Gemeinderat kann nicht über Millionen entscheiden, wenn nur der Bürgermeister und ein paar andere Bescheid wissen.“
Mag. Sepp Wimmer, Stadtrat, Die Grünen
„Herr Bürgermeister, das ist eine Schande! Wir haben ein Recht darauf,
den Masterplan zu kennen."
Dr. Bernd Schweeger, Gemeinderat, PUK
„Wie soll ich, ohne den Masterplan zu kennen, abstimmen? Ich kann nicht dafür oder dagegen stimmen, wenn ich von der Thematik nichts weiß.“
Johannes Kehrer, Gemeinderat, SAU
„Ich finde es bedenklich, dass die Anzahl der Unterschriften so relativiert werden soll. Ich versichere Ihnen, wir sind nie politisch an die Sache herangegangen.“
Mag. Andreas Profous.
Initiator des Initiativantrages, auf den Vorwurf von Stadtrat Czerny, man hätte sich die Unterschriften in Bussen voller Senioren geholt.
Dr. Josef Pitschko, Stadtrat, FPÖ
„Der Sinn einer Kletterwand ist zu hinterfragen, wenn am Schluss die Kletterwand noch steht, das Gebäude aber nicht.“

Wortmeldungen          
( leider)
Muß ich Aufrosch recht geben!!! Hier gehts eigentlich um einen Eislaufplatz.Unser Wunsch wäre es wenn sich die Jugend ( aller Kulturgreise)dort treffen würde& einfach nur Spaß mitteinander haben!!Sehr sehr viele Ausländer sind in Österreich weil sie so wie die Österreicher leben wollen, das war in der Geschichte Österreichs immer so!!!
Aufrosch
12.11.2010 09:06
ich finde,
das sollte nicht bloß auf die "Kulturgreise", die sich noch ausreichend jung fühlen, beschränkt sein, sondern sich auch auf jene erstrecken, die wirklich jung sind grinsen
An Breiti
Wenn das stimmt ist das sehr bedenklich!!! Kann ich mir nicht vorstellen, dass Jugentliche sich so eine beschißene Zeit wie Damals wünschen.Da fehlt die Aufklährung!!! Für das was wir alle hier schreiben wären wir Damals umgebracht worden!!! Sind die Jugentlichen von Heute nicht froh das sie soviele Freiheiten haben!!!Seltsam das sich Menschen denens gut geht was Schlechtes wünschen!!!
Breiti
14.11.2010 11:0
Nicht ganz Deiner Meinung
GV: ich glaube die Jugend kann mit den vielen Freiheiten, mit dem guten Leben gegenüber damals nicht viel anfangen. Sie wollen nochmehr und der Neid auf alle anderen steigt.
Ganz kann ich Dir auch nicht zustimmen, daß die Ausländer hier sind um so zu leben wie die Österreicher. Viele sind hier, weil es ihnen hier mit wenig Leistung sehr gut geht. Sie fordern immer mehr Unterstützung und sehen nicht, daß die Integration eigentlich eine Bringschuld ist. Die Ausländer der ersten Generation sind gekommen um so wie wir Österreicher zu leben. Bei der 2 und 3. Generation sehe ich das nicht mehr. Mangelnde Bildung kommt auf Grund von Faulheit, denn diese sind hier geboren und hätten doch jede Chance. Sie wollen uns Österreicher einfach ausnützen. Ich habe 46 Jahr hart gearbeitet und bekomme 1.220 Euro Pension. Wer sein Leben nichts arbeitet bekommt trotzdem knapp 800 Euro Mindestsicherung. Ohne FPÖ nahe zu sein, sehe ich das nicht als gerecht.
Aufrosch
15.11.2010 15:14
Stimme
im Großen und Ganzen zu. Das Problem ist aber nicht die Mindestsicherung, sondern die Politik, welche die Wirtschaft machen hat lassen was sie will. Im Interesse der Wirtschaft, um die Löhne noch weiter zu drücken, werden massenhaft Leute ins Land gelockt. Die Dümmsten, Primitivsten, religiös Fanatischen, Hauptsache billig. Die brauchten sich auch nie zu integrieren, weil sie am Arbeitsplatz ebenso wie in ihrer Wohngegend meist unter sich bleiben konnten. Und einer schleust den nächsten ein. Würde man alle unsere österreichischen Gemeindebauproleten, die so eifrig in der Krone schreiben, zusammen nach Zürich übersiedeln, die würden sich dort auch nicht integrieren und Schwyzerdytsch lernen... Als Spitzen-Politiker kann man sich freuen, die Armen im Volk bekriegen eiinander wegen Pensionen und Mindestsicherung, und als Verursacher kann man weiter schön absahnen....
Breiti
16.11.2010 23:17
Mach die Augen auf
Aufrosch, auf Grund einer schweren Krankheit mit dem Herz und der Lunge muß ich als Therapie viel spazierengehen. Bin daher viel in Klosterneuburg unterwegs. Da sieht man dann schon einiges. 30, 40 jährige gestande Mannsbilder die ab 10 h beim Fröschl in Kritzendorf beim Würstelstand und ÖAMTC oder im Sommer in der Oase sind und sich ein Bier nach dem anderen genehmigen. Rede einmal mit denen, dann denkst ander. Die lachen dich aus wennst von Arbeit zu reden anfängst. Alle sind sie stolz auf die "Stützn" und wie sie groß mit ihren Schmäh das AMS legen. Wie man mit Krankenstand und Kur die arbeitslose Zeit verlängert und als Alkoholiker in Frühpension geschickt wird. Aufrosch, es gibt mehr asoziale Schweine, auch unter uns Österreichern als Du glaubst. Diese faulen Schweine braucht keiner in Schutz zu nehmen. Da ist mir jeder Türe und Jugo lieber der arbeitet.
Aufrosch
17.11.2010 09:53

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Punkt für dich...
Gut, das sind nicht gerade meine Stammlokale. Aber was du meinst, sind sicher Leute, die nicht wirklich wegen körperlicher oder seelischer Krankheit arbeitslos sind, sondern meist irgendwo pfuschen und das AMS melken. Denn bei den heutigen Getränkepreisen und Fixkosten für Wohnen usw kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand täglich auswärts saufen gehen kann. Noch dazu in einem Lokal und nicht den 24er Dosentray Bier vom Penny Markt. Mit Stütze allein geht das nicht, auch nicht wenn der Typ vorher Generaldirektor war. Man sollte denen vielleicht auf den Zahn fühlen. Aber es ist nicht fair, dass andere, wie zB du, mit echter Krankheit oder Leute die ich kenne, die gerne wieder einen fairen Job hätten, mit diesen in einen Topf geworfen werden. Was zur Zeit in der Politik immer wieder geschieht und wenn du denen deine Geschichte erzählst, wirst sogar du hören: "Jaja, des kenn ma schon...".
Aufrosch
11.11.2010 20:48
Diese Jugendlichen
haben meist wirklich keine Ahnung über diese schreckliche Zeit. Die wollen irgendwelchen Frust in der Schule, mit Ausländern oder Eltern ausleben und skandieren schnell irgendetwas, von dem sie wissen, dass es andere maximal verletzt. Die sind aber auch sehr schnell leichte Beute für populistische Bewegungen, da muss man rechtzeitig eingreifen. Ebenso bei den Kontrahenten mit der islamistischen Ausrichtung. Letztenendes liegt es immer an Frust, gepaart mit oder verursacht durch schreckliche Unbildung.
Breiti
11.11.2010 17:25
 
Nazigruß in Disko
Ich habe gerade die Printausgabe beim Veit gelesen. Sind wir doch froh, daß es den Eislaufplatz wieder gibt und die Jugendlichen eine Freizeitalternative haben für den Diskokeller in Weidling wo sich die Jugendlichen mit dem Hitlergruß begrüßen und Ausländer raus skandieren. Schade um die Vitovec, um Jugendthemen hat sie sich immer angenommen.
Breiti
11.11.2010 10:53
 
Rolle des Bürgermeisters
Wenn man sich anschaut was sich rund um den Eislaufplatz abspielt, dann komme ich zur Ansicht, daß von einigen Protagonisten, auch aus der eigenen Partei, der junge Bürgermeister nicht ernst genommen wird. Man sagt ihm nur das was man will, füttert ihn mit Halbwahrheiten, verschweigt wie es wirklich steht usw. Er sollte so schnell wie möglich im Happyland aufräumen. Einige benehmen sich, als würde das Happyland ihnen gehören. Den Aufsichträten, die mehr verschweigen als sagen und dem unsäglichen Hr. Knoth würde ich den Marsch********wäre ich Bürgermeister.
Johannes
11.11.2010 07:07
 
Verarschung pur
" Es wurde im Aufsichtsrat beschlossen, nicht den gesamten Plan zu präsentieren. So ist das."
Aha. Schön langsam wünsch ich mir den alten Schuh und die Koalition mit den Grünen zurück. Deutlicher wurde der Stinkefinger dem Bürger nur bei der Erhöhung der Müllgebühr gezeigt. Schmucki, Schmucki, ich fürchte, das wird kein gutes Ende nehmen.
Na Ja schon
Aber für die Älteren,für die 40ger a bissal rockig,für die Jungen auf Lady Gaka & des rennt scho!!!!!
Weinachtslied
Super Text gehört nur noch vertont!!! Aber sind wir froh das in doch aufsperren.
picusviridis
10.11.2010 16:18
O Tannenbaum
Sorry, ich dachte, das wäre ohnehin klar.
picusviridis
10.11.2010 08:55

Kloburger Weihnachtslied        
Das Häppyländ, das Häppyländ
Ist ein Gemurkse ohne End.
Und das nicht nur zur Sommerszeit.
Nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Happyland, o Happyland,
Du hast schon sehr viel Geld verbrannt.

Das Häppyländ, das Häppyländ,
Hat keine Dämmung auf die Wänd
Und heizt im Winter auch genau
zum Schwimmbad noch die kalte Au.
O Happyland, o Happyland,
Dafür kriegst Du die Kletterwand.

Das Häppyländ, das Häppyländ
Sich zu dem Masterplan bekennt,
Den leider niemand kennen soll,
Nur Aktionäre, ist ja toll.
O Happyland, o Happyland,
Raubst vielen Bürgern den Verstand!

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17.11.2010 | 00:00
 
               Probleme    25