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Ein kostspieliges Minus - droht der Stadt:

Die "Kloburger" Parteistruktur einer "Umfahrung"

Klosterneuburg, 3.6.2009


Auch eine Tunnel-Umfahrung kann gefährliche Verkehrssituationen hervorrufen.

Die Stadtpolitiker haben während der vergangenen Jahre eine Mitbestimmung der Bürger
zum Umfahrungsthema, dessen vorläufiger Bestand durch eine Tunnelführung fortgesetzt werden soll, abgelehnt. Jetzt scheinen sich die Polit- Promis anders profilieren zu wollen.
Eine Themen- Umfrage sollen Bürgerinnen und Bürger mitbestimmen lassen.

Eine völlige Fehlorientierung!!!
1. ist die Bevölkerung fachlich völlig unorientiert, und
2. ist die halbe "Umfahrung" fertig, was keine neuen Planvorgaben zulässt.
3. Die einzig sinnvolle Maßnahme, das Stadt- und Einkaufszentrum zu entlasten, ist und bleibt die in
    `Klosterneuburg1´ genannte 300 Meter lange "Unterführung des Stadtzentrums". Für diese Sinn -
    und Zweckmaßnahme ist keine jetzt beginnende Umfrage vorzunehmen.
4. Alle anderslautenden Ergebnisse sind unrealistisch. Weil sie mit dem begonnenen Planprojekt
    unvereinbar sind.
5. So ist die Erklärung von "Noch Bürgermeister" Dr. Schuh, der die "Meinung der  Bevölkerung für
    sehr wicht erachtet", nicht nachvollziehbar. Und auch nicht haltbar.
6. Als ebenso peinlich wie unsinnig ist der Karl Hava Gleichklang (Verkehrsstadtrat) zu erachten, der
    in der NÖN, Wo. 23/09 in Einem lautet: "Wir stehen schon jeher für Bürgerbeteiligung und
    befürworten daher die Umfrage sehr.
7. Was hinter vorgehaltener Hand zu erkennen ist, wird damit begründet, dass diese ganzen Ablenk-
    ungsmanöver einer allein finanziellen Entscheidung zugrunde liegen könnte.
    Wenn nämlich das benötigte 1,2 Km lange Tunnelsystem wegen Geldmangel nicht realisiert
    werden kann, hätte mit Baumaßnahmen gar nicht begonnen werden dürfen. Denn wer "A" sagt,
    muss auch "B" sagen.

Werden diese negativen Aspekte zur bedauerlichen Realität, ist auch behördlicherseits zu überlegen, in welcher Form das misslungene Projekt zu benennen und zu beurteilen ist.
Es wurden auch schon mehrfach Volks- bzw. Initiativbefragungen in Klosterneuburg durchge- führt. Ein verlässliches Ergebnis ist nicht erkennbar, weil man nicht kontrollieren konnte, wie viele Personen glaubhaft, welche Antwort zu den einzelnen Fragen abgegeben haben.

Mitte rechts, zeigt das Foto die geplan-te Tunnel-Einfahrt nach Kierling. Wozu?, Wenn jetzt erst die Bevölkerung um dessen Realisierung befragt wird!?

Auch künftig ist eine "Umfahrungs- Befragung" zu einem Tunnel-Projekt unbedeutend, weil die Bürger vom Themeninhalt keine genügenden Kennt-nisse besitzen, und darüber hinaus, wegen Kompetenzmangel gar nicht zu befragen sind.
Des weiteren sind Fragen ohne hinrei-chende Informationen und Planvorlagen unbedeutend, weil so kein objektives Ergebnis zu erwarten ist.
Sich zu diesem Thema mit der Gemein-de Klosterneuburg auseinanderzusetzen ist sinnlos, weil auch der Parteien- und Amts- Körper der Stadt nicht die nötigen Kenntnisse hat, die amtlichen Zuständig-keiten wahrnehmen zu können.

Und einem Ergebnis über eine Planvor-lage, die dann ganz anders zu projekt-ieren ist, als bei der Befragung angeführt, kann ebenfalls kein brauchbarer Dienst erwiesen werden.
Also, das Einzige, was primär zu planen ist, wird im Gesamtprojekt "Umfahrung" erkannt,
für das zwar vorerst das Land zuständig ist, gültige Planvorlagen aber nicht vorgelegt werden können. Es heißt also weiterhin: "Bitte warten!"
Außerdem: Jetzt Fragen stellen, wo die Hälfte der Umfahrung errichtet ist, erscheint, eine "vergeudete" Liebesmühe zu sein. Noch dazu für Bewohner des Stadtzentrums.


Eine Straßenführung,
nicht um - noch weniger durch das Stadtzentrum, wird nie eine "Umfahrung" werden können. Weil ja nichts umfahren wird! Außer maximal der 300 Meter lange "Zentrums Stadtplatz - Niedermarkt". Solange man innerhalb des stadteigenen Verkehrs bleibt, wird nach "Adam Riese" nichts umfahren
Die einzig mögliche Umfahrungslösung wurde bisher immer auf die "lange Bank" geschoben. Die aber des "Pudels Kern" wäre. Nämlich eine Donaubrücke; jeweils eine an der Wien Grenze und im Tullner Einzugsgebiet.

So wäre eine saubere Verkehrslösung im Tullner Becken vorzunehmen. Und diese sinnvolle Vorgangsweise, wenn man schon eine stadtinterne Zentrums Umfahrung anstrebt, ist und bleibt die vor mehr als 20 Jahren von Herwig Irmler vorgeschlagene, eben 300 Meter lange Zentrums- Unterführung Stadtplatz - Niedermarkt, die jetzt im falschen "Timing" jene "Verschönerung" vornimmt, die nach dem Tunnelprojekt vorzunehmen gewesen wäre.


Daher noch einmal:

Die bis jetzt errichtete Zentrumsbewegung, die nie den erforderlichen Anschluss an den B14 Niedermarkt - Kierlinger Staße finden wird, ist ein "ML - Freundschaftsakt der niemals zu begründen sein wird. Die fehlerhafte Ausführung kann weder als vorläufige Anschlussstrecke an die B14 im Kierlingtal in Richtung Tulln, mit dem bestehenden Schwerverkehr aktiviert werden; noch kann daraus das Klosterneuburger "Umfahrungsprojekt vernünftig realisiert werden. Was bleibt, ist eine peinliche, aber unleugbare Tatsache, die daran  zu erkennen ist, dass das Brücken-Teilstück vom Kierlingbach zum Kreindlhof, früher oder später, von der Stadt Klosterneuburg übernommen, betreut und auch bezahlt werden muss.
Armes "Kloburg"! Dennoch wünschen wir:
"Frohes Schaffen!"
(Zur Bilddarstellung später)

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